Gelebte Erfahrungen mit der Universalbiologie: Teil 2

UniversalbiologieIm ersten Teil des Interviews ging es um die Grundlagen der Universalbiologie, die sich an den Erkenntnissen des geschassten Dr. Ryke Geerd Hamer orientiert. Das System ist komplex und wirkt durch die Brille, die uns von Kindheit an aufgesetzt wurde, zuweilen fremd – doch hört man seinen Vertretern aufmerksam zu und lässt sich darauf ein, scheint eine innere Logik auf. Kann es sein, dass Krankheiten nicht auf Erregern fußen – sondern auf Erregungen? Dass sie einfachen biologischen Gesetzen gehorchen und eigentlich die Symp­tome gelöster Konflikte sind? Doch was tun Betroffene, die „in Lösung“ von schweren Leiden betroffen sind? Wie erklären sich Grippewellen und „hochansteckende“ Krankheiten wie die Masern? Welche Rolle spielt die Ernährung? Wir haben im zweiten Teil des Interviews nachgehakt.

NEXUS: Sie haben im ersten Teil von der „Eisernen Regel des Krebs“ gesprochen, die in den fünf biologischen Naturgesetzen ihren Ausdruck gefunden hat. Die biologischen Gesetzmäßigkeiten zu erkennen, ist das eine – die Thera-
pie das andere. Sie haben davon gesprochen, dass die Konfliktlösung an erster Stelle der Heilung und damit der Einleitung von Symptomen steht. Wenn diese aber beispielsweise im Fall von Krebs auftreten und in der Umkehrphase schwerwiegend werden – wie begleiten Sie diese Abläufe im Sinne der Universalbiologie? Gibt es überhaupt so etwas wie Therapie?

Ursula Stoll (US): Damit die Frage im Kern beantwortet werden kann, muss ich etwas ausholen:Dr. Hamer dachte am Anfang seiner Entdeckung – das war im Jahr 1981 –, dass er nur ein System hinter dem Krankheitsbild Krebs gefunden hätte. Aus diesem Grund nannte er sein erstes Buch „Krebs – Krankheit der Seele“. Schon bald wurde ihm jedoch klar, dass die Sinnvollen Biologischen Sonderprogramme alle „Krankheiten“ einschließen: von A wie Akne bis Z wie Zöliakie. Wenn man tiefer in dieses Wissen eintaucht, wird ersichtlich, dass die Therapie sich aus den Gesetzmäßigkeiten ergibt.

Ein Beispiel: Schlingt ein Hund einen zu großen Knochen hinunter und sitzt dieser im Magen fest, wird vermehrt Verdauungsflüssigkeit produziert. Wenn dieser Brocken nicht abgedaut werden kann, generiert der Magen Gewebewachstum, um noch mehr Sekret zu produzieren. Dadurch entwickelt sich das, was die Schulmedizin als Magenkrebs bezeichnet. Konnte der Happen erfolgreich abgedaut (im Sinne von verdaut) werden, verschwindet der Magenkrebs wieder. Der Hund bekommt Fieber, Schwäche, Nachtschweiß usw.

Der Mensch kann diese Art von Nahrungsbrocken auch in der Assoziation konfliktiv verorten. Nehmen wir an, dass ein Mann ein Haus kaufen will, weil es ihm so gut gefällt und er das nötige Kleingeld dafür besitzt. Schnell wird er sich mit dem Verkäufer einig. Er unterschreibt den Kaufvertrag (Brocken geschluckt, „landet im Magen“, er ist sich des Hauses sicher). Bevor er jedoch einziehen kann, scheitert der Notartermin, weil plötzlich ein Erbe auftaucht, der das Haus für sich beansprucht. Der Mann kommt richtig in Stress, er setzt alles daran, das Haus doch noch zu bekommen. Der imaginäre Brocken (Haus) steckt im Magen fest. Jetzt findet Gewebewachstum statt, um den Happen (Haus) zu verdauen, doch der Kaufvertrag wird annulliert. Der Mann kann es nicht fassen und will weiterhin das Haus für sich beanspruchen. Er ist verzweifelt, verliert seinen Appetit und setzt alles daran, das begehrte Objekt doch noch zu bekommen. Als er schon mehrere Kilos verloren hat, geht er zum Hausarzt. Diagnose: Magenkarzinom. Der Biologisch Notwendige Ablauf, der eigentlich nur für kurze Zeit angelegt ist (Therapie inklusive, das heißt Gewebewachstum), wird zu einem Programm auf Dauer und verfehlt somit seine in sich wohnende biologische Therapie. Würde der Mann nach einem anderen Objekt Ausschau halten und dieses auch bekommen (reale Lösung), anstatt an der Hütte festzuhalten, die er sowieso verloren hat, wäre der Ablauf schnell zu Ende.

Schwerwiegende Phasen – etwa das, was von der Schulmedizin als kleinzelliges Bronchialkarzinom bezeichnet wird (= Revierangst-Lösung) oder die Wiederherstellungsphase eines Pankreaskarzinoms – müssen im Krankenhaus begleitet werden. Natürlich können wir uns hierbei nichts vormachen: Innerhalb der Klinik herrschen andere Regeln, ein Aufenthalt mündet schnell in einem Worst-Case-Szenario. Nicht zuletzt deshalb, weil innerhalb der Krankenhäuser nur mit dem materialistischen Weltbild gearbeitet wird. Denn solange sich die Forschung und die Medizin samt ihrem materialistischen Weltbild nicht von den Annahmen entfernt, dass Krankheiten von außen kommen, vererbt oder auf Gendefekten usw. beruhen, werden wir weiterhin in der Medizin mit Kampf, Krieg, Folter (Tierversuchen), Verstümmelungen (Chemo) und wissenschaftlich nicht nachvollziehbaren Theorien konfrontiert werden. Diese Betrachtungsweisen und Behandlungen können nur von einem sinnvollen System abgelöst werden, in dem die biologischen Zusammenhänge auf den Ebenen der Psyche, des Gehirns und des Körpers verstanden werden. Schon zu Sokrates’Zeiten wussten die Menschen: „Man kann den Körper nicht heilen, bevor man nicht die Seele heilt.“

NEXUS: Aus Ihren bisherigen Aussagen zur Universalbiologie könnte man schließen, dass eine Vielzahl von Therapien zu Ihrem Ansatz kompatibel ist, hat man erst einmal die biologischen Gesetzmäßigkeiten erkannt. Wie sehen Sie das?

US: Alle Begleittherapien, zum Beispiel die Homöopathie, Bachblüten, Akupunktur, Phytotherapie, allopathische Medikamente, Operationen usw., können angewendet werden. Oberstes Gebot ist hierbei: Die symptomatische Therapie soll so wenig wie möglich schaden und die Wiederherstellungsphase im besten Fall nicht unterbrochen werden.

Wenn eine schulmedizinische Behandlung erforderlich wird, stoßen wir leider schnell auf eine offensichtliche Grenze. Es ist ja nicht so, dass man im Krankenhaus seine Bestellung aufgeben kann: „Entfernen Sie bitte nur das neu gebildete Gewebe“ oder „Bitte begleiten Sie die Lösung der Bauchspeicheldrüsenschwellung“. Da eben ein rein materialistisches Weltbild in den Kliniken vorherrscht, das zum Großteil auf Kampf und Krieg ausgerichtet ist, werden wir mit vielfältigen weiteren Schauplätzen konfrontiert. Einer der wichtigsten Punkte ist der, dass den Betroffenen Angst eingejagt wird – dabei sollten es die Mediziner besser wissen. Hinzu kommt, dass die Mediziner verpflichtet sind, sich an die Leitlinien – böse Zungen sprechen von Dogmen – zu halten.

Bei einer Katarakt-OP oder bei einer Lipomentfernung (Restzustand von einem leichten Selbstwerteinbruch) ist das natürlich handhabbar, weil die Schulmedizin hier in der Regel nicht von einem „schweren“ Zustand ausgeht und dem Leidenden Angst einjagt. Bei einer Diagnose mit „Krebs“ sieht das eben anders aus: Jedes weitere Symptom wird von den Medizinern in diese erste Diagnose mit aufgenommen. Beispiel: Bei einem Brustdrüsenkarzinom wird eine zusätzliche Lymphknotenschwellung als Metastase gewertet. Liegt nur eine Lymphknotenschwellung vor, wird (je nach Alter) nach einem sogenannten Primärtumor geforscht. Beim Nagelpilz sucht kein Schulmediziner nach Metastasen.

NEXUS: Uns kommen noch ein paar Fragen in den Sinn, die Sie sicherlich häufiger hören. Nehmen wir etwa die jährlichen Erkältungs- und Grippewellen. Stets und ständig hört man, man habe sich „irgendwo angesteckt“, auch innerhalb der Familie werden Symptomgruppen herumgereicht. Wie erklärt die Universalbiologie diese wiederkehrenden Wellen mit ähnlichen Symptomen? Lösen da alle Menschen dieselben Konflikte?

Giuliana Lüssi (GL): Sämtliche „Krankheiten“, die heute noch zu den „ansteckenden Erkrankungen“ gehören, können universalbiologisch erklärt werden. Da jeder Mensch (und jedes Tier) einzigartig ist, werden niemals dieselben Konflikte gelöst. Jedes Individuum erlebt Situationen anders in der Psyche. Die Theorie der Ansteckung konnte mit zum Teil grausamen Versuchen nie bewiesen werden. Auch Robert Koch ist das nicht gelungen, und der mehrfache Betrug von Louis Pasteur wurde 1993 bekannt, als der Historiker Gerald L. Geison von der amerikanischen Universität Princeton Pasteurs Tagebücher auswertete und veröffentlichte. Geison konnte beweisen, dass Pasteur mehrfach Wissenschaftsbetrug begangen hatte, indem er Daten geschönt und beispielsweise bei seinen spektakulären Impfexperimenten bewusst gelogen hatte.

Nehmen wir die Grippewellen als Beispiel: Die Schulmedizin steckt leider allzu oft verschiedene Symptome in einen Sack und schreibt eine Krankheit drauf. So einfach ist es aber nicht, unsere Biologie ist leider viel komplizierter.

Nehmen wir an, dass bei einer fünfköpfigen Familie vier Mitglieder Grippesymptome bekommen. Der fünfte ist davon nicht betroffen. Bei den Erkrankten leidet einer an Schnupfen mit klarem Ausfluss, Halsschmerzen und Fieber. Ein anderer zeigt eitrigen Schnupfen im rechten Nasenloch. Der dritte hat nur Halsschmerzen und Fieber, und die Symptome des letzten sind klarer Schnupfen, Fieber, Jucken der Augen und Rötung.

Wenn es so etwas wie Ansteckung und Viren gäbe, woher wissen die Mikroorganismen, dass sie bei dem einen für rote Augen sorgen sollen und bei den anderen Halsschmerzen auslösen müssen?

Bei der Universalbiologie sind alle Symptome einzeln zu beurteilen, da jedes Anzeichen seinen eigenen Ursprung hat. In dieser Familie gab es ein Problem oder einen Konflikt, der gelöst wurde. Jedes Mitglied hat auf seine eigene Art und Weise darauf reagiert. Das heißt, dass die Biologie je nachdem, wie jeder Einzelne den Konflikt empfunden hat, unterschiedliche Sonderprogramme, also Biologisch Notwendige Abläufe, aktiviert hat. Sollten alle vier gleichzeitig die biologische Lösung erfahren haben, werden alle Betroffenen miteinander krank. Demzufolge haben nur vier Menschen Beschwerden und einer nicht, wahrscheinlich hat für ihn das Familienproblem keinen Konflikt dargestellt.

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