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NEXUS Magazin 68, Dezember-Januar 2017

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Bruch in 60 Jahre altem Windmuster

WindHoch über den Tropengebieten der Erde hat sich kürzlich eine Windströmung auf eine Art und Weise verändert, wie es in über 60 Jahren regelmäßiger Messungen nie beobachtet worden war. Der Bruch in besagtem Windmuster – seit den 1960er Jahren bekannt als die Quasi-zweijährige Schwingung – hatte keinen direkten Einfluss auf unser Wetter oder Klima auf der Erdoberfläche.

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Allerdings wirft die Veränderung interessante Fragen für die NASA auf, die das Phänomen beobachtet. Was kann die Ursache dafür sein, dass sich eine seit sechs Jahrzehnten anhaltende Windphase plötzlich verändert? Wird sich das Phänomen wiederholen? Und welche Auswirkungen könnte das haben?

Die Winde in der tropischen Stratosphäre – eine Erdatmosphärenschicht, die sich in einer Höhe von ungefähr 15 bis 50 Kilometern über der Erdoberfläche erstreckt – zirkulieren in einem Zeitraum von etwa zwei Jahren in abwechselnd östlicher und westlicher Richtung um den Planeten. Die Westwinde entstehen im obersten Teil der Stratosphäre und sinken dann nach und nach zum Boden der Schicht, auf eine Höhe von ungefähr 15 Kilometern. Gleichzeitig werden sie von einer Schicht der Ostwinde überlagert, die daraufhin ihrerseits von den Westwinden ersetzt wird. Der Zyklus wiederholt sich alle 28 Monate.

Um diese Windmuster zu messen, ließ man an verschiedenen Orten in den Tropengebieten rund um den Globus Wetterballone steigen. Der Beginn der Aufzeichnungen geht zurück auf das Jahr 1953.

Bis Ende des Jahres 2015 hatten sich die beobachteten Windphasen nie verändert. Das neue Windmuster hielt fast ein halbes Jahr lang an, bis sich im Juli 2016 der alte Verlauf fortzusetzen schien.

Quelle: ScienceDaily.com, 02.09.2016, http://tinyurl.com/zr2j27x

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