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AIDS-Propaganda: Wie verkauft man eine Lüge?

Wissenschaft kann aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Man kann sie auf eine Reihe von Behauptungen und die Beweise dieser Behauptungen reduzieren, oder man kann sie als das Gemälde eines Impressionisten betrachten.


Dieser Artikel handelt von den zwei Seiten einer Medaille: der Seite, die von anderen für uns erschaffen wurde und der, die wir selbst beschließen zu erschaffen. Er ist nicht nur eine Aufzählung von Fakten; er stellt auch eine persönliche Aussage darüber dar, wie die Welt funktioniert und was wir daraus lernen können. Er ist eine These über die Verbindung zwischen dem physikalischen Ursache-Wirkungs-Prinzip und der magischen Kausalität.

Seit 25 Jahren verfolge ich zwei Hauptbereiche der Forschung. Der erste geht aus meiner Arbeit als Reporter hervor, in der ich mich auf die Entlarvung medizinischer Lügen spezialisiert habe. Der zweite Bereich beschäftigt sich mit der Erschaffung alternativer Realitäten mit Hilfe der übernatürlichen Kraft der Phantasie.

Es scheint, als seien die zwei Themenbereiche Lichtjahre voneinander entfernt. In diesem Artikel werde ich aufzeigen, daß sie miteinander verbunden sind, und zwar auf bedeutsame und tiefgreifende Weise.

Zunächst widme ich mich im Detail dem HIV-Test, um die komplexe Natur des medizinischen Betrugs zu illustrieren. (Ich hätte mir auch ein völlig anderes Beispiel aus dem medizinischen Bereich auswählen können.) Entscheidend sind dabei die Details, denn nur so können wir die Struktur des Betruges entdecken – auf die gleiche Art, in der eine Person nach mehrfacher Betrachtung die Unterschiede zwischen großen Malern wie, sagen wir, Dali und Gauguin, bemerkt. Denn erst, wenn wir die Dimensionen eines solchen Schwindels erfasst haben, können wir die Verbindung zwischen Betrug und der wahren Kraft der Phantasie begreifen. Mehr darüber später.

Fangen wir also mit den HIV-Tests an. Sind sie genau? Irreführend? Wertvoll? Absurd? Hilfreich? Oder sogar gefährlich?

Am 12. Juli 2006 berichtete ABC News darüber, daß alle Erwachsenen in Amerika einem HIV-Test unterzogen werden sollen:

„Im Zusammenhang mit dem neuen Vorsorge-Programm aus Wash­ington wollen die Centers for Disease Control and Prevention (CDC, Zentren für Krankheitskontrolle und -vorbeugung) in diesem Sommer vermutlich gemeinsame Richtlinien herausgeben, die den HIV-Test auf alle Erwachsenen in den USA ausdehnen sollen. Wenn das geschieht, würde das bedeuten, daß jede Person über 13 Jahren von ihrem Arzt gefragt werden könnte: ‚Wollen Sie einen HIV-Test machen?’“

Obwohl dazu keine Verpflichtung bestünde, wäre es ein weiterer Schritt in genau diese Richtung. Und selbstverständlich würden in einer Arztpraxis und einem Krankenhaus viele Menschen den Empfehlungen des Arztes folgen.

Wenn ein Doktor fragt: „Soll ich Sie auf AIDS testen? Das ist sehr wichtig, es könnte Ihr Leben retten!“, werden die Patienten sicher oftmals zustimmen.

Das CDC behauptet auch, daß die heutigen Tests viel genauer seien als die Tests in den ersten Jahren von AIDS. Aber bereits in diesen frühen Jahren behaupteten amerikanische Gesundheitsexperten, daß die standardisierten HIV-Tests bis zu 99,78 Prozent genau seien, was heißen sollte, daß ein Patient sehr, sehr selten fälschlicherweise als HIV-positiv getestet wurde. Haben die amerikanischen Experten nun damals gelogen, lügen sie heute – oder beides?

Mein Buch „AIDS INC.“ wurde 1988 veröffentlicht. Es war das erste Buch, das die Vermutung in Frage stellte, HIV erzeuge AIDS.

In einem ganzen Kapitel widmete ich mich dem Beweis, daß die routinemäßigen HIV-Tests unwissenschaftlich, unnütz und irreführend waren und vernichtende Resultate erzeugten (und dies immer noch tun). Denn aufgrund dieser Tests wurde (und wird) die Einnahme hochgiftiger Medikamente verordnet – ganz zu schweigen von den schrecklichen Folgen für die Person, der mitgeteilt wird, daß sie sich eine letztendlich tödliche Krankheit zugezogen habe.

Die fehlende Genauigkeit der AIDS-Tests

Seit dem Jahr 1988 sind bezüglich der HIV-Tests eine Menge Informationen ans Licht gelangt.
Im letzten Jahr (2005) zum Beispiel erschien in der KTVU/Associated Press der folgende, explosive Leitartikel:

„AIDS-Tests erzeugen Angst. Falsche positive Ergebnisse. Städtische Gesundheitsbeamte in San Francisco fanden heraus, daß ein neuer, vielversprechender oraler HIV-Test, der mit Hilfe eines Abstrichs von Flüssigkeiten aus dem Mund gemacht wird, falsche Resultate erzeugt hat. Ein Viertel der getesteten Personen wurden zu Unrecht als HIV-positiv eingestuft.“

Diese Menschen wurden auf HIV getestet und ihnen wurde gesagt, sie seien positiv, obwohl dies nicht stimmte.

Der Artikel fährt weiter fort:
„47 Personen, die HIV-positiv getestet wurden, nachdem sie den OraQuick Advance HIV-Test in städtischen Krankenhäusern gemacht hatten, waren nicht mit dem Virus infiziert. Dies gab das San Francisco Department of Public Health (Amt für öffentliche Gesundheit) bekannt.“

Offensichtlich sind also nicht alle HIV-Tests „heutzutage viel genauer“. Am Ende des Artikels machte eine Wissenschaftlerin des California Office of AIDS die folgende bedeutungsschwangere Einlassung:

„Eine Erklärung für die Flut falscher Positiv-Resultate in der San Francisco Gruppe könnte die ungewöhnlich hohe Anzahl von Menschen mit einer Hepatitis sein, die unvorhersehbar die Testresultate beeinflußt hätten, sagte Deanne Sykes, eine Wissenschaftlerin des California Office of AIDS. ‚Wir werden das beobachten’, sagte sie. ‚Wir werden prüfen, ob es da irgendwelche Zusammenhänge gibt.’“
Sykes behauptete, daß Hepatitis den HIV-Bluttest dazu bringen könne, positiv zu reagieren, obwohl er in Wahrheit negativ ausfallen müßte. Dies nennt man eine Kreuzreaktion.

Zur Zeit können sowohl Blutprodukte, die zur Behandlung einer Hepatitis eingesetzt werden, als auch der Hepatitis-B-Impfstoff einen falschen HIV-positiven Test erzeugen. Das weiß man schon seit langer Zeit. (Zum Beispiel in: Lee, D.; Eby, W.; Molinaro, G.; 1992: „HIV false positivity after Hepatitis B vaccination.“ Lancet 339: 1060)

Viele nützliche Informationen über HIV-Tests finden Sie auch auf der exzellenten Website von Christine Maggiore, www.aliveandwell.com. Hier einige gesammelte Zitate von Alive and Well:

„Die einzige Möglichkeit, zwischen wirklichen Reaktionen und Kreuzreaktionen zu unterscheiden, ist es, das HIV zu isolieren. Alle Beweise von HIV-Isolationen basieren auf einer Gruppe von Phänomenen, die in Zellkulturen entdeckt wurden, aber keines dieser Phänomene ist eine tatsächliche Isolation, geschweige denn spezifisch für Retroviren… Wir wissen nicht, wie viele positive Tests ohne HIV-Infektion auftreten. Es gibt keine Spezifität des HIV-Antikörpertests für eine HIV-Infektion.“ (Bio/Technology Journal, 11: 696-707, 1993)

„Die HIV-Antikörpertests entdecken keinen Virus. Sie suchen nach irgendwelchen Antikörpern, die auf eine Auswahl von Proteinen reagieren, die laut Experten für HIV spezifisch sind. Die Tatsache ist, daß ein Antikörpertest, selbst wenn er wiederholt wird und tausendmal positiv reagiert, kein Beweis für eine Vireninfektion ist.“ (Val Turner, MD, Continuum Magazine, Vol. 3, No. 5, 1996)

„HIV-Tests in Afrika sind bekannt für ihre Unzuverlässigkeit. Im Journal of Infectious Diseases wurde im Juli 1994 eine Studie veröffentlicht, die bewies, daß diese Tests in Zentralafrika wertlos waren.

Mikroben, die Tuberkulose, Malaria und Lepra hervorrufen, waren dort so vorherrschend, daß sie [eine Kreuzreaktion hervorriefen und] über 70 Prozent falsche positive Ergebnisse erzeugten.“ (Sacramento Bee, 30. Oktober 1994)

„Während offizielle Gesundheitsbeamte und Politiker erklären, wer alles auf HIV getestet werden soll, wurde die Genauigkeit des Tests bisher weitgehend ignoriert. Die im letzten Monat publizierte Studie vom Office of Technology Assessment (Büro für technologische Beurteilung) des Kongresses bemerkte, daß HIV-Tests tatsächlich sehr ungenau sein können. Bei Gruppen minderen Risikos – die weder intravenöse Drogen nehmen noch sexuellen Kontakt mit Homo- oder Bisexuellen haben – finden sich in 9 von 10 Fällen falsche Resultate, die eine Infektion feststellen, wo keine existiert.“ (US News & World Report, 23. November 1987)

„Menschen, die Gamma-Globulin-Injektionen gegen Windpocken, Masern und Hepatitis erhalten, können HIV-positiv getestet werden, obwohl sie niemals [mit HIV] infiziert waren. Die Food and Drug Administration (FDA) sagt, daß ein positiver Test von Antikörpern hervorgerufen werden könne, die in den meisten der amerikanischen Vorräte an Gamma-Globulin vorkommen. Gamma-Globulin wird aus dem Blut von Tausenden Spendern gewonnen und routinemäßig einmal im Jahr an Millionen Menschen verabreicht, um vorübergehend gegen viele Infektionskrankheiten zu schützen. Dr. Thomas Zuck von der Abteilung Blood and Blood Products der FDA behauptet, daß die Regierung diese Informationen nicht herausgegeben habe, weil ‚wir dachten, daß es mehr Schaden als Nutzen anrichtet’.“ (USA Today, 2. Oktober 1987)

„Vor zwei Wochen wurde ein 3-jähriges Kind in Winston Salem, North Carolina, von einem Auto angefahren und zu einem nahegelegenen Krankenhaus gebracht. Weil der Kopf des Kindes gebrochen war und blutete, machte das Krankenhaus einen HIV-Test. Während die traumatisierte Mutter am Bett ihres Kindes saß, kam der Doktor herein und sagte ihr, daß ihr Kind HIV-positiv sei. Beide Eltern sind negativ. Der Arzt sagte ihr, sie müsse ihre gesamte Familie und ihren Freundeskreis untersuchen lassen, denn ihr Kind sei sexuell mißbraucht worden. Es gäbe keinen anderen Weg, auf dem sich das Kind hätte infizieren können, so der Doktor. Ein paar Tage später verlangte die Mutter einen zweiten Test. Dieser war negativ. Daraufhin gab das Krankenhaus eine Presseerklärung mit einem bemerkenswerten Eingeständnis. Eine Sprecherin des Krankenhauses sagte in ihrem Versuch, die Fehler des Krankenhauses zu kaschieren, daß ‘diese HIV-Tests nicht zuverlässig sind; viele Faktoren können die Tests verfälschen, darunter Fieber und Schwangerschaft. Jeder weiß das.’“ (Celia Farber, Impression Magazine, 21. Juni 1999)

„Eine Frau aus Vancouver hat gegen das St. Pauls Krankenhaus und verschiedene Doktoren Klage eingereicht, weil sie auf AIDS diagnostiziert wurde, obwohl sie nicht infiziert war. Vor dem Obersten Gericht behauptet Lisa Lebed, daß ohne ihr Einverständnis eine Blutprobe genommen worden sei, als sie für die Geburt ihrer Tochter ins Krankenhaus gebracht worden war. Diese Probe deckte auf, daß sie HIV-positiv sei, und so habe sie ihre Tochter zur Adoption freigegeben und sich entschlossen, eine Eileitersterilisation vornehmen zu lassen. Anderthalb Jahre später, während der AIDS-Behandlung, habe sie herausgefunden, daß sie gar nicht HIV-positiv sei. Zur Erklärung habe man ihr gesagt, es habe sich um einen Laborfehler gehandelt. Wegen dieser Fahrlässigkeit des Krankenhauses, sagt sie, sei sie nun unfruchtbar und habe eine Tochter verloren.“ („Woman Sues St. Pauls“, Frau klagt St. Pauls an, CKNW Radio 98, 10. Juni 1999)

Während ich an „AIDS INC.“ schrieb, berichtete mir ein Mitarbeiter der FDA, daß der überall gebräuchliche Elisa-Bluttest für HIV ursprünglich dafür bestimmt gewesen sei, ein weites Spektrum abzudecken und mögliche HIV-Verseuchungen in den landesweit existierenden Blutvorräten zu indizieren. Die Tests seien nicht für Einzelpersonen entworfen worden. Für diese seien sie zu unspezifisch und unzuverlässig.

Die FDA ist die zuständige Bundesbehörde für die Lizenzierung von AIDS-Tests. 1987 sandte mir eine Mitarbeiterin aus ihrem Washingtoner Büro ein bemerkenswertes Dokument mit dem Titel „Summary and Explanation of the Test“, datiert auf den 23. Juli 1987 (aber nicht auf dem Briefkopf der Agentur):
„Um die maximale Sicherheit der Blutreserven zu gewährleisten, wurde der EIA [Elisa-Test] besonders empfindlich kreiert. Daher können in den Proben einiger Personen unspezifische [falsche positive] Reaktionen auftreten … aufgrund früherer Schwangerschaft, Bluttransfusionen oder anderer äußerer Umstände …“

Man bedenke, daß die medizinischen Autoritäten der USA zu dieser Zeit ständig damit warben, daß der Elisa-Test für Einzelpersonen extrem genau sei – 99,78 Prozent der negativ getesteten Werte sollten akkurat sein.

Vor kurzem habe ich die FDA einige Male angerufen. Am 17. Juli 2006 verband mich das FDA Pressebüro mit Paul Richards. Er sah in einer FDA-Tabelle nach. Daraus ging hervor, daß die FDA 1985 einen HIV-Test bewilligt und lizenziert hat (kurz nachdem der Test entwickelt wurde). Aber diese Lizenz wurde für die Überprüfung von Blutspendern in Krankenhäusern ausgestellt, nicht für die Diagnose von HIV bei einem Patienten. Die früheste Genehmigung für diagnostische Zwecke, die Richards finden konnte, lag im Jahr 1990 – ganze sechs Jahre, nachdem der Elisa-Test entwickelt worden war. So weit ich das feststellen konnte, war der Elisa-Test aber bereits fünf Jahre vor dieser Zulassung für Diagnosen im Gebrauch. Das läßt deutlich die Alarmglocken schrillen.

Der Elisa-Test ist der mit Abstand meistbenutzte Test, um festzustellen, ob eine Person HIV-positiv oder -negativ ist. Üblicherweise wird der EIA durch den Western Blot-Test abgedeckt, der auch als Goldstandard bezeichnet wird. Mit anderen Worten sollte jede Person, um das Resultat eines positiven Elisa-Tests zu bestätigen (oder zu negieren), zur Verifizierung einen Western Blot machen.

Während ich weiterhin mit „AIDS INC.“ beschäftigt war und die medizinische Literatur durchstöberte, stieß ich auf ein Papier, das in der März-Ausgabe des Journal of Clinical Microbiology im Jahr 1987 veröffentlicht wurde. Der Autor, James Carlson von der University of California an der Davis School of Pathology, ließ darin eine Bombe platzen. Er stellte fest, daß in Gruppen mit geringem Risiko die Rate für falsche positive Tests beim EIA bei überwältigenden „84,2 Prozent in unserer Studie und 77,1 Prozent in einer kürzlichen Veröffentlichung des amerikanischen Roten Kreuzes…“ lagen.

Um es klar auszudrücken: Dies bedeutet, daß von allen getesteten Personen aus geringen Risikogruppen, die mit dem Elisa-Test auf HIV geprüft wurden, eine überwältigende Anzahl von positiv Getesteten überhaupt nicht infiziert war.

Carlson fährt fort:

„Es muß bemerkt werden, daß, obwohl wir die Western Blot Technik zur Zeit als akzeptabelste Methode empfinden… diese trotzdem eine subjektive Methode mit Begrenzungen in der Qualitätskontrolle darstellt; die Möglichkeit von falschen Positiv-Result­aten besteht dennoch …“

In der Ausgabe des New England Journal of Medicine vom 9. Januar 1986 wird von einer 34-jährigen Frau aus dem ländlichen Alabama berichtet, die in einem EIA auf HIV-positiv getestet wurde. Sie machte weitere vier Elisa-Tests, und alle waren ebenfalls positiv. Als nächstes wurde ein Western Blot-Test durchgeführt. Dieser war stark positiv. Bleiben da noch Fragen offen?

Dann aber wurde der Frau neues Blut entnommen und zu einigen angesehenen Laboren zur Analyse geschickt. Jetzt waren sowohl Elisa als auch Western Blot NEGATIV.

Als nächstes wurden die Elisa-Tests in zwei Laboren wiederholt. Sie waren beide POSITIV.
„Die Western Blot-Tests“, fasst der Autor zusammen, „wurden als Goldstandard benutzt, um die Resultate anderer Tests [die EIAs] zu beglaubigen … das Bedürfnis für verbesserte Bestätigungs-Tests … ist evident.“ Dies ist eine freundliche Art auszudrücken, daß der Western Blot unzuverlässig ist.

Im Journal of Medical Virology (Januar 1987) schreibt der britische Forscher LJ Oldham:
„Unsere Untersuchungen lassen darauf schließen, daß der Western Blot als einziger Bezugstest [für HIV] nicht zuverlässig ist.“

Im selben Aufsatz bemerkt Oldham: „Wie gezeigt wurde, fehlt dem Western Blot sowohl Sensitivität als auch Spezifität.“ Die Sensitivität ist dafür zuständig, Personen als HIV-positiv zu diagnostizieren, während die Spezifität vermeiden würde, Personen als positiv zu testen, die es eigentlich nicht sind.

Evelyn Lennette weist im Februar 1987 im Journal of Clinical Microbiology darauf hin, daß „beide dieser Proben [Elisa und Western Blot] Nachteile haben… [es existieren] Berichte von sowohl falsch-positiven als auch falsch-negativen Ergebnissen beim EIA, die einen zweiten, bestätigenden Test notwendig machen … Der Immunoblot [Western Blot] ist ebenfalls nicht frei von falschen Ergebnissen.“

Eine äußerst vernichtende Analyse der HIV-Tests wurde von Dr. Harvey Fineberg dargeboten. Als ich ihn 1988 interviewte, war er Dekan der Harvard School of Public Health. Später wurde er Direktor der Harvard Universität, und dann wurde er zum Präsidenten des sehr prestigeträchtigen Institute of Medicine ernannt. Als Mann mit makellosem öffentlichen Ruf hatte Fineberg im Frühjahr 1987 eine statistische Analyse der HIV-Tests in Law, Medicine and Healthcare veröffentlicht.

„Zu Beginn der Studie“, sagte mir Fineberg am Telefon, „gingen wir von der angepriesenen Genauigkeit des Elisa-Tests aus. Nach diesen Aussagen findet der Test echte [HIV-] Positive mit einer Rate von 93,4 Prozent und man nimmt an, daß er echte [HIV-] Negative mit 99,78-prozentiger Genauigkeit erkennt.

Sagen wir also, daß drei von 10.000 Menschen in den USA tatsächlich mit dem HI-Virus infiziert sind. In einer Probe unter 100.000 Menschen sollten demnach 30 den Virus in sich tragen. Der Elisa-Test wird demnach 93,4 Prozent, das heißt 28 dieser Leute identifizieren.

Auf der anderen Seite würde das bedeuten, daß 99.970 von diesen 100.000 auf keinen Fall mit dem Virus infiziert sind. Wenn der Elisa-Test tatsächlich zu 99,78 Prozent diese echten [HIV-] Negativen entdecken kann, wird er 99.750 dieser Personen akkurat identifizieren. Damit bleiben 220 [HIV-] Negative übrig.“ Inwiefern bleiben diese übrig? Indem diese 220 Menschen als positiv diagnostiziert werden.

Fineberg stellt fest:

„Also, von den 100.000 Leuten haben wir nun 28 echte [HIV-] Positive und 220 falsche Positiv-Resultate. Die statistische Wahrscheinlichkeit liegt also bei über 90 Prozent, daß ein [HIV-] positiver Elisa-Test falsch ist.“

Fineberg fuhr fort:

„Ein zweiter Elisa-Test würde daran auch nichts ändern. Wenn Sie einen Western Blot durchführen, könnte die Chance bestenfalls auf 25 Prozent verringert werden. In anderen Worten: ein Viertel der Zeit über würde ein positiver AIDS-Test positiv-falsch ausfallen.“

Finebergs Analyse wurde weitgehend ignoriert, sowohl von der Mainstream-Presse, als auch von medizinischen Forschern und natürlich der US-Regierung, die die meisten der Hauptuntersuchungen zu AIDS finanzierte.

Wie man also aus dem bisher Genannten ersehen kann, wurde eine große Anzahl der KONVENTIONELLEN medizinischen Beurteilungen schwerwiegender Probleme im Zusammenhang mit den AIDS-Tests ignoriert.

Der Grund dafür war offensichtlich. Es existierte (und existiert immer noch) ein ganzes Netzwerk von Regierungsfonds, Regierungslaboren, privaten AIDS-Stiftungen, PR-Gruppen, „Star-Untersuchern“, medizinischen Zeitschriften, willfährigen und oberflächlichen medizinischen Reportern und Pharma-Unternehmen – ganz zu schweigen von der FDA und der WHO – deren Existenz davon abhängt, HIV-Tests als völlig vertrauenswürdiges Verfahren darzustellen.

Ein Eingeständnis, daß dieses gesamte Test-System wissenschaftlich bankrott und gefährlich war (und ist), würde das ganze AIDS-Gebäude in sich zusammenfallen lassen.

Und dies ist erst der Anfang der Probleme mit den AIDS-Tests.

Vor kurzem habe ich mich mit der Frage der sogenannten Antikörper-Tests beschäftigt. Sowohl der EIA als auch der Western Blot beruhen darauf, das Blut der Patienten auf die Produktion von Antikörpern zu untersuchen, die eine Antwort des Immunsystems auf eintreffende Erreger darstellen.

Was bedeutet die Anwesenheit dieser Antikörper?

Ausnahmsweise finden wir einen Hinweis darauf in einem Mainstream-Kommentar über die aktuelle Vogelgrippe-Hysterie. Am Ende des Artikels der Medizin-Journalistin Gina Kolata in der New York Times („Hazards in the hunt for flu bug“, Gefahren auf der Jagd nach dem Grippe-Erreger, 9. November 2005) findet sich der folgende Bezug auf Dr. Peter Palese von der Mount Sinai School of Medicine in New York:

„Einige Experten, wie Peter Palese von der Mount Sinai School of Medicine in New York, behaupten, die H5N1-Viren seien ein Fehlalarm. Er bemerkt, daß Studien von Proben, die 1992 von Menschen im ländlichen China gesammelt wurden, aufzeigen, daß Millionen von ihnen Antikörper gegen H5N1 besaßen. Das bedeutet, daß Sie mit dem H5N1-Vogelvirus infiziert worden waren und sich erholten, offensichtlich ohne daß die Krankheit ausbrach.“

Bis die AIDS-Tests in der Mitte der achtziger Jahre ernsthaft begannen, wurde allgemein angenommen, daß die Anwesenheit von Antikörpern in einem Patienten bedeutet, er sei bei bester Gesundheit. Der Patient hatte Kontakt zu einem Erreger, sein Immunsystem produzierte Antikörper und der Erreger wurde neutralisiert. Niemand wäre je auf die Idee gekommen, daß die Anwesenheit von Antikörpern auf eine gegenwärtige oder zukünftige Krankheit deuten könnte.

Anders gesagt, wenn also Millionen Menschen in China mit dem H5N1-Virus (Vogelgrippe) infiziert waren und dagegen Antikörper entwickelten, erwartete man, daß diese Menschen auch gesund blieben.

Als dann aber die AIDS-Forschung in Gang kam, wurde plötzlich alles auf den Kopf gestellt. Menschen, die getestet und HIV-positiv genannt wurden – also Antikörper gegen den Virus entwickelt hatten – waren mit einem Mal krank oder auf einem sicheren Weg in die Krankheit.

Hier sehen wir nun die nächste Ebene des ganzen Schwindels mit den AIDS-Tests. Warum wurden die Menschen auf Antikörper zum HIV getestet? Warum wurde die Methode überhaupt als aussagekräftig bezeichnet? Warum deutete man die Anwesenheit von Antikörpern zum HIV nicht als Zeichen für Gesundheit?

Millionen Menschen auf der ganzen Welt wurden dem Elisa und Western Blot HIV-Test ausgesetzt – die beide einzig und allein darauf beruhen, Antikörper gegen HIV zu erkennen. Warum benutzte man diese (Antikörper-)Tests nun plötzlich als Detektive für gegenwärtige und zukünftige Krankheiten?

Während der Arbeit an meinem Buch „AIDS INC.“, hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem Arzt des US National Institute of Health. Er erzählte mir, daß in der Testphase eines AIDS-Impfstoffs (und wenn er später offiziell freigegeben wurde), alle Personen, die geimpft worden seien, einen speziellen Brief bekommen hätten.

In diesem Brief sei bestätigt worden, daß diese Person den Impfstoff erhalten habe. Außerdem sei darin behauptet worden, daß, wann auch immer diese Person auf HIV-positiv getestet würde – das heißt, Antikörper gegen HIV entwickelt hätte – dies NICHT als Zeichen bestehender oder zukünftiger Krankheiten aufgefaßt werden solle. In diesem Fall wäre die Person als gegenwärtig immun gegen HIV gewesen, weil sie ihre Antikörper vom Serum „erhalten“ habe.

Ich fiel fast vom Stuhl. Ich sagte: „Lassen Sie mich das verstehen. Wenn ein Mensch also auf natürliche Weise Antikörper gegen HIV entwickelt, wird er als krank oder potentiell krank bezeichnet. Wenn er aber diese Antikörper – die gleichen Antikörper – gegen HIV vom Impfstoff erhält, ist er immun gegenüber dem Virus.“

Der Arzt gab mir keine klare Antwort.

Dieser erschütternde Gegensatz wurde bisher sorgfältig von der Mainstream-Presse und dem gesamten Netzwerk des AIDS-Establishments ignoriert.

Nach konventionellem Denken (nicht meinem), ist die alleinige Aufgabe eines Impfstoffs, eine Immunität gegen bestimmte Erreger herzustellen, indem es im Blut Antikörper gegen eben diese Erreger erzeugt. Das ist der Sinn und Zweck eines „guten Impfstoffs“.

Um es noch einmal zusammenzufassen: Nicht nur sind beide HIV-Antikörpertests (Elisa und Western Blot) unzuverlässig in ihren Resultaten, nein, die GESAMTE IDEE, die Anwesenheit von Antikörpern als eindeutige Zeichen gegenwärtiger oder zukünftiger Krankheiten zu benutzen, ist absoluter Nonsens.

Zwei Ebenen des Wahnsinns

Wenn man dazu noch die Frage addiert, ob ein Erreger namens HIV irgend etwas mit dem zu tun hat, was man AIDS nennt, haben wir die dritte Ebene. Diese Frage werde ich hier aus Platzgründen nicht aufwerfen. In meinem Buch „AIDS INC.“ habe ich einige Beweise zusammengetragen, daß HIV nichts mit den verschiedenen Immundefekten zu tun hat, die einfach zusammengewürfelt und mit dem Namen AIDS versehen wurden.

Um die Behauptung zu stützen, daß ein positiver HIV-Test zu schwerer Krankheit führt, wurde in Studien der Verlauf der Krankheit an gesunden Menschen geprüft, die positiv auf AIDS getestet wurden. Mit dieser Methode, so dachte man, könne man nachweisen, daß ein positiver Test in der Tat zu Krankheit und letztendlichem Tod führt.

Die umfangreichste Studie, an der mehrere tausend homosexuelle Männer teilnahmen und die oft zitiert wird, ist die „San Francisco Men’s Study“. Sie sollte den Beweis erbringen, daß ein HIV-positiver Test zu voll ausgeprägtem AIDS führt. Aber diese Studie hat bedeutende Mängel. So versäumte man beispielsweise, und dies ist wohl der größte Fehler, eine Vergleichsgruppe von Männern zu verfolgen, die zu Beginn als HIV-negativ getestet wurden. Wenn diese Gruppe von HIV-negativen Männern ebenfalls einschneidende Immundefekte (das Kennzeichen des sogenannten AIDS) entwickelt hätte, wäre ein positiver HIV-Test kein Garant zur Vorhersage der Krankheit.

In der San Francisco Men’s Study gab es eine Gruppe HIV-positiver Männer, die die Einnahme (hochtoxischer) AIDS-Medikamente wie AZT reduzierten oder völlig aufgaben. Nach Presseberichten blieben diese über einen Zeitraum von acht Jahren und länger gesund und zeigten keine Anzeichen von Schwäche.

Ich suchte eine der Wissenschaftlerinnen der San Francisco Studie auf und fragte sie, warum sie und ihre Kollegen diese Ergebnisse nicht als höchst signifikant eingestuft hätten. Sie antwortete, niemand habe gedacht, dies sei wirklich wichtig.

Wenn man in einer Langzeitstudie nachweisen will, daß ein positiver HIV-Test tatsächlich zu ausgeprägter Krankheit und Tod führt, würde das nach konventionellen Methoden und unter streng wissenschaftlichen Bedingungen bedeuten, eine Kontrollgruppe einzuführen: eine Gruppe von Leuten, die von Beginn an HIV-negativ sind. Und selbstverständlich muß man dazu beide Gruppen nach denselben relevanten Faktoren auswählen. Zum Beispiel sollten dabei alle Personen in der Studie, in beiden Gruppen, eine ähnliche Ernährungsweise haben. Sie müßten die gleichen Medikamente in gleichen Maßen einnehmen (oder gar keine). Sie müßten die gleiche medizinische Geschichte haben. Sie müßten Sex mit der gleichen Anzahl von Partnern haben. Sie müßten ein ähnliches Profil von, beispielsweise, Darmparasiten haben. Sie müßten sich einer ähnlichen Belastung mit Umweltchemikalien aussetzten. Und so weiter und so fort.

Warum? Weil alle diese Faktoren und weitere (wie Aspartam-Einnahme oder die Anzahl und Art der erhaltenen Impfstoffe) sich auf den Zustand des Immunsystems auswirken. Und im Zentrum des Ganzen steht, von Uganda bis New York, das sogenannte AIDS, eine Krankheit, die nichts mehr und nichts weniger ist als eine Entartung des Immunsystems.

Nicht eine einzige Langzeitstudie wurde je durchgeführt, die sich an diese strengen Standards hält.

Es gibt noch einen weiteren Punkt. Allein die Tatsache, eine Person als HIV-positiv zu diagnostizieren, hat hypnotische Macht. Dieser Effekt wird selbstverständlich von allen Mainstream-Forschern heruntergespielt. Aber ganz sicher erzeugt diese Diagnose die Gewissheit einer künftigen Krankheit und/oder Tod. Sie induziert große Angst und Desorientierung. Und diese Faktoren haben, im Zusammenspiel mit dem, was man als den Geist-Körper-Komplex bezeichnen könnte, gelinde gesagt, deutlich negative Folgen.

Während ich analysierte, wie dieser ganze Betrug um den HIV-Test ins Leben gerufen wurde, und wie er aufrecht erhalten wird, stieß ich zu verschiedenen Zeiten auf verschiedene Ebenen von Motiven.

Hier sind einige von ihnen: aus dem Verkauf von Medikamenten und HIV-Testsets Profit zu schlagen; einen gewissen wissenschaftlichen Status zu erreichen oder ihn erhöhen; einen Arbeitsplatz zu behalten; mit der Masse zu blöken; vergangene Fehler zu verstecken; Anklagen vor Gericht zu vermeiden; eine Deckgeschichte (HIV) zu benutzen, um die offensichtlichen und einfachen Gründe für die hohen Todesraten in der Dritten Welt zu verdunkeln – systematischer Hunger, Wasserverunreinigung, Überbevölkerung, Armut, gestohlenes Land und giftige Impfstoffe: ein ganzes System, das seit langer Zeit installiert wurde, um (über eine Agenda zur Bevölkerungsreduktion) ganze Schichten der Population zu ermorden und den Rest in einem geschwächten Zustand zu hinterlassen …
Es gibt ein ganzes Heer von Motiven, um die ganze HIV-Test-Maschine der Vergangenheit und Gegenwart in Gang zu halten.

Zusätzlich zum Antikörper-Test für HIV existiert noch eine andere Methode, die weniger bekannt ist und auf der PKR basiert. PKR bedeutet „Polymerase Kettenreaktion“. Einige Befürworter der HIV-Tests verweisen auf die PKR als den neuen Goldstandard, das ultimative Werkzeug.

Bei einer PKR wird aus dem Blut des Patienten ein kleiner Teil genetischen Materials entnommen, von dem vermutet wird, er sei eine Komponente des Virus. Dieses Material wird dann „verstärkt“ und zu einer Größe „aufgeblasen“, in der es identifiziert und studiert werden kann.

Über die PKR kann viel gesagt werden, aber der Knackpunkt ist folgender: Wenn die Techniker nur einen minimalen Teil des Materials (in einem Patienten) finden, der HIV sein könnte, egal wie sehr sie diese Probe „verstärken“, dann gibt es keinen Grund zu schlußfolgern, daß der Patient eine große Anzahl (Millionen und Abermillionen) HI-Viren in sich trägt.

Warum ist das so wichtig? Ganz einfach: wenn man einen Erreger als Ursache für eine Krankheit identifizieren will, müssen Millionen dieser Keime im Körper vorhanden sein, und diese müssen am Zellgewebe nachweislich Schaden anrichten. Ansonsten unterliegt man einem Trugschluß.

Wer weiß, wie viele Keime unsere Körper tatsächlich beherbergt? Meistens haben sie keinen nachteiligen Effekt auf die Gesundheit. Die Anwesenheit einer winzigen Menge von etwas, das virales Material sein könnte, ist unbedeutend.

AIDS und Propaganda

Nachdem ich nun einiges an spezifischem Material über die AIDS-Tests vorgestellt habe, möchte ich mich den Exzerpten aus drei Interviews widmen, die ich vor zwei Jahren führte. Mein Gesprächspartner war ein langjähriger Insider und trägt das Pseudonym Ellis Medavoy. Ellis ist ein zurückgetretener PR-Mann, ein Experte in Sachen Propaganda.

Mehrere Jahre spielte Medavoy seinen Part bei dem Versuch, der Welt die mittlerweile weitläufig bekannte Sichtweise über HIV und AIDS zu verkaufen. In meinen 25 Jahren als Reporter habe ich noch niemanden wie ihn kennengelernt, der die Struktur von Propaganda auf so tiefgreifende Weise versteht.

Aus Gesprächen, die ich mit Ellis führte, geht eindeutig hervor, daß er einst für einen kleinen Kern von Leuten arbeitete, die ihrerseits mit zwei oder drei Mitglieder des Council on Foreign Relations verbunden waren. Im Fall von AIDS allerdings kann ich nicht sagen, ob Ellis’ Anweisungen ebenfalls aus dieser Quelle kamen. Aber Ellis arbeitete in der Werbung und hatte einen Job zu machen: die zentralen konventionellen Konzepte von AIDS „so real wie Autos, Uhren, Flugzeuge und Supermärkte“ zu machen, wie er es selbst ausdrückt.

Alles weitere können sie den folgenden Exzerpten unserer Gespräche entnehmen:

F (Rappoport): Wie ging Ihre Arbeit vonstatten?

A (Medavoy): Das habe ich Ihnen bereits alles gesagt.

F:    Erzählen Sie es nochmals.

A:    Grundsätzlich war ich der Ur­grund dessen, was Journalisten ihre „vertraulichen Quellen“ nennen. Ich fütterte diese vertraulichen Quellen mit Informationen, die diese dann an Journalisten weitergaben, die daraufhin ihre Artikel schrieben.

F:    Sie waren also zwei Ebenen von der Öffentlichkeit entfernt.

A:    Richtig. Auf diese Art ist es sehr bequem.

F:    Folglich mußten Sie diese vertraulichen Quellen davon überzeugen, daß Sie selbst verläßlich waren.

A:    Als PR-Mann baut man dieses Vertrauen in seinen Leuten innerhalb vieler Jahre auf. Man füttert sie mit Geschichten, die noch keine sind, und dann sehen sie diese Geschichten passieren. Daraufhin glauben sie einem.

F:    Was war Ihre Mission im Fall von AIDS?

A:    Ich hatte verschiedene Aufgaben. Ich mußte die Konzepte untermauern, daß HIV AIDS erzeugt, daß HIV-Tests gültig sind und daß AIDS einen eigenen Zustand darstellt, dem der zerstörerische Einfluß des HIV zugrunde liegt.

F:    Glaubten Sie selbst an eines dieser Konzepte?

A:    (lacht) Sie wissen doch, daß ich das nicht tat. Ich wußte, daß dies alles absolute Lügen waren. Aber als PR-Manager ging mich das nichts an.

F:    Was haben Sie diesen vertraulichen Quellen erzählt?

A:    Ich sagte ihnen, ich hätte Insider-Informationen aus den Laboren, die die Hauptuntersuchungen zu AIDS betrieben. Es war natürlich komplexer, aber das ist die Essenz. Zum Beispiel sagte ich ihnen, als AIDS 1982 noch in den Kinderschuhen steckte, daß es sich definitiv rund um die Welt verbreiten würde, daß die Forscher sagten, es sei „das große Ding“ und so weiter.

F:    Sie wußten, daß dies eine Lüge war?

A:    Ich wußte, daß AIDS nicht mehr als ein Etikett war, unter dem alle möglichen Entartungen des Immunsystems zusammengefaßt wurden, egal welche Ursache sie wirklich hatten. Und keine von denen hatte etwas mit einem Virus namens HIV zu tun.

F:    Was halten Sie von den HIV-Tests?

A:     Ein Blindgänger. Wenn man sich wissenschaftlich damit auseinandersetzt, machen sie keinen Sinn.

F:    Sie meinen, sie waren unzuverlässig.

A:    Selbstverständlich. Antikörper haben absolut nichts damit zu tun, daß man krank wird und stirbt. Ich und andere hatten die falsche Verbindung zu verkaufen. Ich benutzte die falschen Aussagen von Forschern und vertraute auf die grundsätzliche Ignoranz der Reporter. Ich malte ein Bild.

F:    Ein Bild?

A:    Sicherlich. Die Wissenschaft kann aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Man kann sie auf eine Reihe von Behauptungen und die Beweise dieser Behauptungen reduzieren, oder man kann sie als das Gemälde eines Impressionisten betrachten. Ein ganze Landschaft. Ich war ein Maler. Ein Geschichtenerzähler. Ich verkaufte Geschichten und Gemälde. Die Gemälde bespritzte ich mit sogenannten „Fakten“ und diese ließen das Gemälde ziemlich echt aussehen.

F:    Das ist wichtig.

A:    Kein Witz. Das ist alles. Wenn man jemanden hat, den man schon in eine gewisse Richtung gelenkt hat, muß man ihn nur mit dem Rest füttern. Man komplettiert ihr Gemälde. Man bestätigt, was sie sowieso schon erwarten. Ich kannte zum Beispiel einen Mann, der eine dieser „verläßlichen Quellen“ für einen großen Reporter in New York war. Ich kannte diese „vertrauenswürdige“ Quelle sehr gut. Ich wußte, daß er ein „Pandemie-Typ“ war.

F:    Das bedeutet?

A:    Er liebte die Idee einer Pandemie, war völlig versessen danach. Also malte ich ihm ein Bild der Pandemie, die sich AIDS nennt. Ursache: HIV. Ich benutzte die ganze Zeit Worte wie „Plage“ und „latenter Virus“. Der Typ fraß das wie Kuchen. Ich sah, wie sein Verstand ratterte. Der Virus, der sich 10 Jahre lang im Körper versteckt und dann plötzlich aktiviert wird. In Wirklichkeit war das natürlich sein eigenes Bild, aber das wußte er nicht. Also gab ich ihm die Stückchen, die in seinem Bild noch fehlten.

F:    Und dann sprach er mit seinem befreundeten Reporter.

A:    Genau.

F:    Sie haben sich selbst als Künstler bezeichnet.

A:    Nein. Ich WAR ein Künstler. Ich ließ in der Tat bestimmte „Welten“ für die Menschen lebendig werden.

F:    Sie haben gemalt, und die anderen schauten auf Ihre Bilder mit…

A:    Erstaunen. Ehrfurcht. Dankbarkeit. Befriedigung.

F:    Das also ist Propaganda?

A:    Genau das. Ich verankerte dieses Gemälde, die ‚andere Welt‘ für die Menschen, in die ‚reale Welt‘. Ich verwebte diese beiden. Ich erschuf die Welt, und sie schauten darauf.

F:    Sie erschufen die Welt.

A:    Nehmen Sie als Beispiel den Planeten Erde. Was ist er in Wirklichkeit? Bäume, Erde, Sand, Ozeane, Luft, Tiere, Flüsse? Schauen Sie sich diese essentiellen Dinge an, und dann denken Sie darüber nach, was die Menschen glauben und annehmen. Sie glauben an viel mehr Dinge als diese essentiellen Dinge, aber SIE DENKEN, DASS SIE AUF DIE WIRKLICHE WELT SCHAUEN. Haben Sie das verstanden? Ich erschaffe die Welt für sie. Das ist Propaganda. Das ist die Kunst der Propaganda.

F:    Wie all die Maler, die Fresken an die Wände von Kirchen malten.

A:    So ähnlich. Die Menschen sahen die Kosmologie der Kirche – ihre Propaganda – als mit der wirklichen Welt verwoben an. Für einige Leute gab es da keinen Unterschied. Oder nehmen Sie irgendeine dumme Theorie über die mystische Natur bestimmter Symbole und Objekte. Menschen – Künstler – verbringen ihr Leben damit, die Symbole mit „Bedeutung“ zu füllen. Andere Leute kaufen das dann, bringen es in die reale Welt und reden von einer „zusätzlichen Dimension“ der wirklichen Welt. Es ist genau das gleiche wie mit Herrschertiteln. Was zur Hölle bedeutet so ein Titel? Nichts, wenn du nicht einen guten PR-Mann oder eine Gruppe hast, die für dich arbeitet.

F:    Im Fall von AIDS …

A:    Letztendlich läuft doch alles auf die Tests hinaus. Daran hält sich doch die sogenannte Wissenschaft fest: „Wir haben einen Test. Dieser sagt aus, ob Sie ‚infiziert’ sind oder nicht. Falls Sie es sind, werden Sie krank. Also müssen wir Ihnen Medikamente geben. Diese Medikamente sind giftig, aber was soll‘s – Sie werden eh‘ sterben. Dies ist eine Messung, die über jeden Zweifel erhaben ist.“ Alles fängt doch mit den Tests an. Die Leute sollen glauben, daß die Tests akkurat sind und tatsächlich etwas zu bedeuten haben. Also werden Leute wie ich ins Spiel gebracht. Verkauf es unter allen Umständen. „Zu 99 Prozent korrekt. Funktioniert immer. Jeder sollte getestet werden.“ Denken Sie mal an die Idee eines Tests. Das ist doch ein großes Wort, nicht? Sie machen einen Test. Entweder bestehen Sie ihn, oder Sie fallen durch. Sie bekommen bei einem solchen Test eine bestimmte Punktzahl. Die ist real. Und Sie können nicht sagen, wie hoch Ihre Punkte sind. Das sagt Ihnen jemand anderes, ein Priester im weißen Umhang. Er weiß Bescheid. Sie nicht. Er ist der König der Könige, wenn es zu einem Test kommt.

F:    Wir haben darüber schon berichtet, aber um es nochmals zu sagen: Sie verspüren ein Bedauern über Ihre frühere Beschäftigung, jetzt wo Sie in Rente gegangen sind.

A:    Natürlich empfinde ich Bedauern. Warum würde ich sonst mit Ihnen sprechen? Warum würde ich wollen, daß die Menschen endlich ihre Augen öffnen angesichts dieser offensichtlichen Tatsachen?

F:    Aus Ihren Worten schließe ich, daß Sie Ihre Arbeit in der Art sehen, sagen wir, daß die HIV-Tests um einiges besser gemacht sind als einfach nur Lügen zu erzählen.

A:    NATÜRLICH sind sie besser gemacht. Es ist einfach, nur Lügen zu erzählen, aber dann glauben einem die Leute nicht und man fliegt auf. Man muß die Lügen ein wenig herausputzen. Man muß – mit Worten, Gesten und Bildern – die Lüge verkaufen, indem man ein Bild malt. Wie ein Bühnenbildner. Man will die Bühne so ausstatten, daß sie ein bestimmtes Gefühl, einen bestimmten Raum und eine gewisse Dringlichkeit vermittelt. Man will das Publikum mitten ins Spiel hineinziehen. Du willst, daß sie FÜHLEN, wie die „wirkliche Welt“ und die Bühne auf gewichtige Art miteinander verbunden sind. Außer daß man als Propagandist niemals die Lichter angehen läßt. Der Autor wird nie die Kurve kriegen. Die Spieler verlassen nie die Bühne. Man macht mit diesem Spiel immer weiter. Man malt und malt und malt. Und wissen Sie, was passiert, wenn man DAS machst?

F:    Was passiert?

A:    Möglicherweise wird das Spiel vollkommen in die wirkliche Welt integriert. Es gibt keinen Unterschied mehr.

F:    Als Künstler …

A:    Als ein Künstler hast du die Welt geschaffen. Du hast sie erfunden. Und die Leute akzeptieren das.

F:    Das verlangt Vorstellungskraft, die Welt zu erfinden.

A:    Na klar!

F:    „Ich schenke dir die Welt. Das längste andauernde Spiel, das je existiert hat. Kauf es.“

A:    Ganz genau.

F:    Sie fühlten sich …

A:    Ich fühlte und wußte, daß ich die Welt, um es so zu sagen, für Millionen Menschen kreierte. Ich habe das natürlich nicht alleine gemacht. Aber ich war ein individueller Künstler der schwarzen Magie.

F:    Warum bestehen Sie so auf dieser Aussage?

A:    Weil das wirklich tiefgründig ist. Es beinhaltet den Raum.

F:    Inwiefern?

A:    Wenn ein Maler auf seine Leinwand schaut, sieht er nicht nur eine weiße Oberfläche. Er sieht potentielle Räume. Für einen Laien mag sich das wie ausgemachter Quatsch anhören. Aber wenn ein Maler diese Räume nicht sehen würde …

F:    Wäre er nicht in der Lage, diese Illusion im Raum zu erschaffen, eine Illusion, die vom Betrachter angenommen wird.

A:    Sehen Sie, Sie sind doch selber ein Maler. Sie verstehen das. Ich habe genau das getan. Ich hatte sowohl Zeitungen als auch das Fernsehen indirekt zur Verfügung. Und ich wußte, auf welche Weise meine „Räume“ in den Medien plaziert werden würden. Ich wußte, wie. Ich kreierte die Welt. Für Otto Normalverbraucher ist das hier ein verrücktes Gespräch. Aber das Resultat meiner Tätigkeit spricht für sich selbst. Ich hatte Erfolg. Ich führte die Leute zu ihrem Glauben. Akzeptiere. Reagiere. Ich wußte, wie meine Bilder ankommen und benutzt werden würden. Ich operierte auf verschiedenen Ebenen. Auf gewisse Weise war das auch übersinnlich. Ich lebte bereits in der Zukunft und sah, wie alles funktionieren würde. Ich war der Produzent. „Hier hast du ein paar Bühnenbilder und ein paar Scheinwerfer. Ich schaffe hier ein vollständiges Drama und du, Max Mustermann, bist dabei. Du siehst mich zwar nicht bei der Arbeit. Aber du willst mich auch nicht sehen. Du willst nur unterhalten werden, verängstigt, erhoben und bewegt. Das kann ich dir geben. Ich erfinde hier und jetzt eine ganze Welt, und du bewegst dich darin und lebst damit.“ DAS ist wahre Propaganda. DAS ist es, worum es geht. Wenn du ein echter Profi bist. Wenn du ein Künstler bist …

F:    Was ist die endgültige, allerletzte Lösung in so einer Situation? Was bringt uns aus dieser Sackgasse langfristig raus?

A:    Das sollte doch offensichtlich sein. Auf lange Sicht gibt es für das Individuum nur eine Antwort. Er wird ein vollkommener, intensiver, unbegrenzter, absolut rückhaltloser Künstler seiner eigenen Zukünfte. Er ERSCHAFFT SIE SICH SELBST.

Und damit sind wir auf der Ebene der Magie

Wir sind keine Opfer mehr, die auf Magie unhinterfragt hereinfallen, wir schauen uns an, wie sie funktioniert. Und was sehen wir?

Systeme und Programme und Apparate und Ereignisse und Ideen und Lügen und großartige Gemälde und inspirierende Musik und zerstörerische Projekte und Symbole wurden ERSCHAFFEN. Sie werden im Laufe der Zeit tatsächlich spontan geschaffen, immer und immer wieder.

Die Effekte, die aus diesen Schöpfungen hervorgehen, sind viel mehr als nur das Resultat der Ketten des starken physikalischen Ursache-Wirkungs-Prinzips.

Aus der Sicht von Ellis Medavoy scheint es, als sei das gesamte HIV-Testprogramm und das dazugehörige Paradigma mit all seinem Gerüst aus Pfeilern, Stützen und Planken von Bühnenarbeitern (wie Medavoy) mitten in der Nacht hochgezogen worden. Hier haben wir es nun; wir sehen es vor uns in all seinen bösartigen Dimensionen.

Es ist ein Netzwerk krasser und extrem korrupter Gedankenformen.

Es ist ein PERVERSES PRODUKT DER KUNST.

Es wurde künstlich erschaffen und uns dann aufgezwungen.

(Eine wortgewandte Forscherkollegin von mir hat einmal geschrieben, daß für sie persönlich dieser Ausblick auf die Industrie der HIV-Testungen „vollkommen in der Luft hänge, verrostete Tafeln, vollgekritzelt mit grauen Lügen, an großen Stativen aufgehängt, umgeben von Wissenschaftlern, die ex-cathedra ihre falschen Entdeckungen verkünden. Die ganze Maschinerie wird von Pferden mittels Ketten gezogen. Die Pferde bewegen sich stolpernd, wie in einem (schlechten) Traum, während sie die Eisentafeln durch dreckige Nebelschwaden schleppen. Die Hüter der ganzen Parade sind Soldaten mit strahlenden Waffen in weißen Uniformen …)

Mit anderen Worten: Sie sah „HIV-Testungen“ als eine einzige Folge erschaffener Gedankenformen.
Es gibt Menschen, die diese Dramen und Bilder erfinden und damit unsere Aufmerksamkeit fesseln. Und wir machen einfach so weiter, als ob diese Erfindungen so real seien wie die Wirklichkeit, die wir Stühlen, Tischen, Häusern, Gras und Bäumen zuschreiben.

Wenn man Medavoys Einsichten verallgemeinert, könnte man sagen: Unsere Welt wird für uns geschaffen. Wir können das so akzeptieren, und unsere Handlungen aufgrund dieses Wissens ausrichten, oder wir können verweigern, weiterhin als Publikum zu agieren.

Worauf sollte sich diese Weigerung gründen?

Erstens auf die Freiheit vom Massenbewußtsein.

Zweitens auf die Erkenntnis, daß jeder von uns die Fähigkeit hat, seine/ihre eigene Realität zu erschaffen.

Und zuletzt auf das erlebte Wissen, daß jeder von uns die KREATIVE MACHT hat, Realitäten zu erfinden, DEREN HORIZONT GRENZENLOS IST.

Ich habe den Schwindel mit den HIV-Tests bis ins letzte Detail erklärt, um klarzumachen, daß auf der magischen Ebene – wenn man diesen Standpunkt einnimmt – vieles geschieht, das uns innerhalb vorgefertigter Grenzen festhält.

Dort sind Künstler am Werk, die uns in ihrem Bühnenspiel gefangen halten wollen, ohne Rücksicht auf die schädlichen Folgen für uns. Sie erfinden den Szenenaufbau. Sie schalten das Licht ein. Sie wählen die Schauspieler aus. Sie schreiben die einzelnen Zeilen und kennen den Rahmen. Sie haben das Ende schon im Kopf.

Es wäre absurd, mit etwas geringerem zu antworten als mit unserer eigenen Kunst.
Und das ist der springende Punkt der ganzen Geschichte. Wenn wir tatsächlich – jeder einzelne von uns – die Macht haben, Realitäten mit grenzenlosem Horizont zu erschaffen, dann wird unsere ganze Welt, das Universum und die Zukunft, potentiell ekstatisch.

Faktisch können wir noch viel mehr tun als nur auf diese perverse Kunst zu antworten. Wir können einen vollkommen anderen Standpunkt, eine völlig neue Sichtweise entwickeln. Wir können erkennen, daß Schöpfung überall stattfindet. Interessanterweise ist genau das der Kern von dem, was wir SIND.
Wenn Propagandisten Welten für uns erschaffen können, dann kann auch jeder von uns die reflexartige Reaktion des Glaubens und Annehmens abstellen – und dafür seine eigene Welt kreieren.

Seit mehr als 20 Jahren bin ich nun schon Journalist und habe daran gearbeitet, Schwindel, Betrug, Verschwörungen und Verbrechen von immenser Größe aufzudecken. Am Ende kam ich zu einem Punkt, wo dies allein nicht mehr ausreichte. Seit 1961 arbeite ich auch als Maler. Ich wußte, daß die Phantasie, die Imagination, das Herz dessen ist, was wir sind. Ich konnte genauso klar sehen wie ich meine eigene Hand sehe, daß „sie“ ein Bühnenbild (die Welt) für uns entwarfen. Ich sah, wohin das führen würde. Und ich wußte, daß in jedem von uns eine größere Macht steckt, die keiner äußeren Autorität Treue und Gehorsam schuldet.

Im letzten Jahr unterrichtete ich Seminare in der Kunst der Manifestation: das zu erschaffen, was man sich im tiefsten Inneren wirklich wünscht. Diese Methode basiert auf dem Wissen, daß jede individuelle Seele, jedes DU, von Grund auf so beschaffen ist, eine größere Zukunft zu erschaffen als die gesamte Elite des Planeten. Und ich kann beobachten, wie sich das bewahrheitet.

Meine mittlerweile vollständige Konzentration auf die Kunst der positiven Manifestation schließt keine sozialen und politischen Aktionen aus. In all den Jahren habe ich oft an solchen Aktionen teilgenommen. Aber es braucht noch etwas anderes. Dieses andere beinhaltet eine völlig neue Sicht des Lebens. Eine Sichtweise, die mit der Feststellung beginnt, daß jeder Einzelne von uns mächtige Schöpfungskräfte besitzt.

Hier ist eine Geschichte, die meine Behauptungen untermauert. 1994 traf ich in Los Angeles eine Künstlerin, die drei Jahre vorher HIV-positiv getestet wurde. Nachdem sie „AIDS INC.“ gelesen hatte und mit einigen Freunden aus einer Gruppe gesprochen hatte, die sich mit alternativen Heilmethoden beschäftigt, kam diese Frau zu einem Entschluß. Wie sie zu mir sagte, „merkte sie, daß man sie hereingelegt hatte“.

Sie sagte: „Die medizinischen Bosse und ihre Handlanger sprachen aufgrund gefälschter Tests ein Todesurteil über mich aus. Als ich getestet wurde, war ich gesund. Nachdem ich einige Monate lang AZT genommen hatte, kam ich morgens kaum noch aus dem Bett. Ich hörte also auf, AZT zu nehmen, und entschloß mich, meine Gesundheit wieder aufzubauen. Ich fing damit an, jeden Tag zu üben. Ich entdeckte ein bewährtes Entgiftungsprogramm und begann damit. Ich zwang mich dazu, jeden Tag zu malen, auch wenn ich mich schrecklich fühlte.

Die entscheidende Sache war das Malen. Es holte mich aus einer tiefen Depression, die von meinem [vom AZT] zugrunde gerichteten physischen Zustand stammte. Ich fand mich selbst wieder.

Ich verwarf jegliche Vorstellung davon, ‚einen tödlichen Virus zu haben’. Ich malte einfach weiter. Bald darauf entdeckte ich, daß ich mit einer unsichtbaren Gruppe von Medizinern einen Handel eingegangen war, die versuchten, meine Realität zu erzeugen. Sie malten mich krank und tot. Ich malte mich selbst lebendig – und gewann.

Nach einem Jahr oder so war ich bei einem tiefen Verständnis meiner inneren Kräfte angelangt. Egal, in welcher Realität ich lebte, ich konnte etwas anderes erschaffen, das drüber hinaus ging. Mit dieser Haltung sah ich den Weg, der nach draußen führte.

Ich sah auch, daß diese Kraft noch viel größer war, als was ich benötigte um aus der Einbahnstraße, in der ich mich nach dem HIV-Test befand, herauszukommen. Diese Kraft betraf mein ganzes Leben. Am meisten betraf sie etwas, das ich bis dahin noch gar nicht erschaffen hatte: meine Zukunft.

Ich versuchte eine Reihe von Meditationen und lernte daraus. Aber ich wollte mehr. Ich kam zu dem offensichtlichsten Faktor zurück, demjenigen, den ich schon für die Veränderung meines Lebens eingesetzt hatte: meine eigene Macht.

Am Ende nahm ich diese Macht in meine eigenen Hände. Das ist pure Magie. Es ermöglicht mir, das Morgen und den nächsten Tag zu erschaffen, den nächsten Monat und das nächste Jahr. Das Ganze hat natürlich auch eine übernatürliche Seite. Ich weiß jetzt, daß mein ‚gewöhnliches Selbst’ nur eine Begrenzung ist, eine Beschreibung meiner selbst in einem angepaßten Zustand.

Aber ich bin nicht angepaßt. Ich bin ein Rebell, das war ich schon immer. So wie ich es jetzt sehe, stammen die Wurzeln dieser Rebellion aus meiner beharrlichen Schaffenskraft als Künstler – und ich benutze das Wort ‚Künstler’ in seiner weitesten Bedeutung.“

Heute lebt diese Frau in einem Zustand elektrisierender Gesundheit.

Was ich – ohne darauf stolz zu sein – als irdische Kultur bezeichnen würde, ist ein Selbstbild, das uns in unserer Macht und Wahlfreiheit begrenzt sieht. Es besagt, daß die einzige Magie in unserem Leben von höheren Mächten stammt, von Mächten, die Taschen voller Regeln, Forderungen und vorgefertigter Weltbilder tragen.

Dieser irdischen Kultur zufolge bedeutet Magie nichts anderes, als daß wir schmale Korridore entlanggehen müssen, an Zeremonien und Ritualen teilnehmen und unsere Kraft aus eng definierten Symbolen und Bildern schöpfen. Wir müssen auf Dinge hoffen, die uns gegeben werden, um sie bitten und nach ihnen fragen.

Aber die unbegrenzte kreative Macht, die uns zur Verfügung steht – die Macht, ein besseres, abenteuerliches Leben und eine positive und ekstatische Zukunft zu erschaffen – beugt sich keinen Mythen materieller und spiritueller Diktatoren, die uns in ihre Sümpfe von verzweifelter Hoffnung und elendiger Erlösung führen wollen. Das alles sind böswillige Kinderspiele für pubertierende Geister.

Wenn wir uns besinnen und unsere eigene Macht wahrnehmen, können wir auf die Einzelteile des Alptraums zurückblicken, den andere für uns erschaffen haben. Wir können diese Träume letztendlich nur als perverse Kunst entlarven, die uns in Gefängnisse sperrt, hinter deren Gittern wir leiden und zwischen elendem Kummer und Erlösungsschimmern hin und hergeschubst werden. Das ist das verrückte, altbekannte Spiel: vom Regen in die Traufe.

Indem wir das benutzen, was wirklich authentisch ist – unsere eigene ungeheure kreative Macht – erfinden wir das, was passieren wird. Wir unterwerfen uns nicht.

Was ich im ersten Teil des Artikels ausführlich erläutert habe, ist nur ein Beispiel für die miserable Erdkultur in Aktion, auf dem Exerzierplatz. Daß sie noch als Wissenschaft bezeichnet wird – die modernste aller Religionen – macht sie nur noch unsittlicher und korrupter.

Eines Tages, wenn Millionen Menschen aus ihrer eigenen Macht heraus agieren, werden sie auf diese himmelschreiende Lüge zurückschauen und sie im Licht dessen sehen, wie weit sie selbst gekommen sind.

Wir werden sagen: „Es gab nur eine einzige Möglichkeit, aus dem Glauben an das konventionelle Bühnenschauspiel herauszukommen, nur eine einzige: Jeder von uns erschuf und manifestierte etwas weitaus Besseres.“ Das, welchen Namen man ihm auch immer geben mag, IST Magie.


Kommentare

Kommentar von Momo (11. Oktober 2010, 09:49 Uhr)

Entweder bin ich blind oder er ist nicht da: Wer ist der Autor dieses Artikels?


Kommentar von NEXUS-Magazin (12. Oktober 2010, 17:15 Uhr)

Uups, der ist uns durchgerutscht - es ist Jon Rappoport ... siehe im rechten Infobalken und hier:

www.nexus-magazin.de/artikel/autor/jon-rappoport